Mit Hanna Julian auf Fototour

Es hat viele Nachteile, auf dem Land zu wohnen. Die nächsten Geschäfte sind nur mit dem Auto wirklich gut zu erreichen und fürs Kino muss man schon einen längeren Weg in Kauf nehmen.

Da diese Strecken jedoch noch gut zu bewältigen sind, mag ich nicht klagen.

Vor allem nicht, weil es auch eindeutig Vorteile hat, auf dem Land zu leben.

Da wäre zum Beispiel die Natur - ich gehe raus ... sie ist da! :-)))

 

Die Kamera ist bei meinen Ausflügen natürlich immer dabei und sofern die Akkus mich nicht im Stich lassen, bin ich also gut gerüstet für alles was da kommt.

Und das ist manchmal eine ganze Menge!

Nach wenigen Schritten befinde ich mich mitten in Feldern, Wäldern und so manches Mal nahm im letzten Moment ein Reh vor mir Reißaus ... obwohl ich wirklich harmlos bin. ;-)

Milane, Bussarde und Co. kreisen mit Vorliebe über diese Felder, suchen nach Beute und zeigen ansonsten, dass sie es echt drauf haben, das Fliegen und kunstvolle Gleiten.

 

Kühe sind übrigens die neugierigsten Tiere, die es gibt - außer Katzen vielleicht. So eine Kuh kann stundenlang zusehen, wie ich einen Käfer fotografiere ... und fragt sich vielleicht, warum ich sie nicht ablichte, wo sie doch so ein stattliches Tier ist. Aber die Wahrheit ist, Kühe müssen schon extrem hübsch sein, um wirklich hübsch zu sein. *g*

 

Auf meiner Tour gestern sah ich eine Zecke dekorativ an einem Grashalm sitzen. Ich hasse Zecken. Und plötzlich wurde mir wieder klar, dass die da überall rumhocken. Ein Moment der Panik machte sich breit, aber ich war dann doch neugierig genug, mal nachsehen zu gehen, ob ich den Flusskrebs vom letzten Jahr im Bach wiederfinde. Er war nicht da, aber dafür jede Menge wunderschöne Sumpfdotterblumen.

 

Der Farn ist gerade dabei, sich auszurollen und es mutet schon seltsam an, wie er da einer Haribo-Schnecke gleich im Wald rumsteht. ;-)

Auf einer Lichtung im Wald tanzten plötzlich Schmetterlinge um mich herum, im Liebestaumel war es ihnen völlig schnurz, dass ich da rumstand und ihnen mit der Kamera auf die zarte Pelle rückte.

 

Wenn die Sonne durch das dichte Blätterdach scheint, und es leise um mich herum raschelt, dann könnte ich stundenlang so dastehen und mit der Natur verschmelzen.

 

Ja, ich wohne gerne auf dem Land - und die Nähe zur Großstadt ist auch nicht so verkehrt. ;-)

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Kirsten (Freitag, 07 Mai 2010 07:50)

    Huhu,
    ich mach es lieber umgekehrt. Ich komme Dich supergerne besuchen, aber so auf Dauer, ist mir die Stadt doch lieber mit Nähe zur Natur.

    ;-) So hat jeder seins.

    kir