Schreiben und Musik

Die richtige Musik kann einen in Stimmungen versetzen. Sie kann beruhigen, aufputschen oder einfach fröhlich und beschwingt machen. Auf Wunsch natürlich auch schwermütig und auch das ist Genuss, wenn man melancholisch bei Anti-Liebesliedern eine Zeitlang im eigenen Kummer versinken möchte.

 

Gibt es eigentlich jemanden, der nicht auf Musik anspringt? Ich hatte ganz früher mal eine Freundin, die das von sich behauptete, aber ich glaube, dass sie es nur sagte, weil sie in einen Sportler verliebt war und lieber entsprechende Berichte hörte und ich ihr daher mit den Charts und diversen Künstlern auf die Nerven ging.

Wie dem auch sei ... für mich ist Musik ein Stimmungselixier - nach wie vor.

 

Nahaliegend wäre also die Vermutung, dass ich beim Schreiben Musik höre - dem ist allerdings nicht so.

Wenn ich schreibe, können zwar die Leute um mich rum tun und hören was sie wollen, aber alles was mich betrifft, wird in der Zeit so ziemlich von mir ausgeblendet - das gilt dann sogar für die Musik, die mich sonst so berührt. Aber dieses Ausblenden gilt eben nur während des aktiven Schreibens.

Die Grundstimmung ziehe ich sehr wohl oft und gerne über die Musik!

 

Und manchmal passiert es mir, dass ich ein Lied (oder auch mehrere) mit einer ganz bestimmten Geschichte verbinde - nicht absichtlich ... es geschieht einfach. 

Komischerweise passiert mir das ganz besonders häufig bei den Mann/Mann Geschichten. Da gibt es Storys, die für mich ganz eng mit Liedern verknüpft sind, ohne dass der Songtext irgendetwas mit meinen Geschichten gefühlsmäßig zu tun haben muss - es ist nur die Stimmung, die Melodie, das Gefühl, innere Bilder, die ich dann miteinander verwebe - und es macht Spaß!

 

Ich würde gar nicht mal behaupten, dass diese Lieder "schwul" sein müssen - aber in meinen Ohren sind sie es, und es fügt sich ineinander, was für mich zu diesem schönen Gefühl führt, dass etwas wundervoll ineinander greift - das Schreiben und die Musik.

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