Kinotipp: Prince of Persia

Wie der ein oder andere weiß, freue ich mich bereits seit Monaten auf den Kinostart von Prince of Persia.

 

In dieser Zeit erstellte ich auch das Bild, das ihr hier nun sehen könnt, und mit dem ich den Film lange vor dem Kinostart vor lauter Ungeduld schon mal selbst auf die Leinwand brachte. ;-)

 

Heute nun war es endlich soweit und ich konnte gemeinsam mit meinem älteren Sohn und einer lieben Freundin eintauchen in Action, Gefühl und wirklich tolle Bilder! 

 

Ein gewisser Herr Jake Gyllenhaal war an meiner Vorfreude nicht ganz unschuldig, und wenn ich guter Dinge war, ihn ein wenig anschmachten zu dürfen, so wurde dieses Vorhaben aufgrund seiner wirklich hinreißenden Darstellung des Prinz Dastan sogar noch bei Weitem übertroffen!

Himmel ... eine perfekte Mischung aus taffem, rührendem, humorvollen und mutigem Kerl, erwähnte ich schon, dass er dabei auch noch geradezu verboten gut aussieht? :-D 

 

Nun, aber der Film hat eindeutig mehr zu bieten, als Hauptdarsteller, die echte Hingucker sind. Ich mag da auch gerne die wirklich bezaubernde Gemma Arterton nennen, die für mich persönlich sehr überzeugend, stark und mit den nötigen Untertönen die Rolle der Tamina spielt, ebenso wie einen gewohnt überzeugenden Ben Kingsley.

Die Handlung ist zwar nicht wirklich die, die die Spieler des Games kennen, doch ist die Umsetzung des Films mit Sicherheit kein Grund, zu meckern.

 

Die Story ist gut aufgebaut, verliert in keinem Moment an Dramatik und ist zudem mit so viel Romantik gespickt, dass dieser Film definitiv nicht nur für Actionfans geeignet ist.

Die gewaltigen Bilder und die gesamte Storyline nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise, die nicht für einen Moment langweilig wird.

Der Film vermag zu überraschen, zu erheitern und natürlich fehlte es auch nicht an dramatischen Szenen, die einen betroffen machen und diversen Menschen sogar die Tränen in die Augen treiben ... diversen Menschen ... na gut, mir halt. :-)

 

Die Actionszenen selbst sind natürlich an die Optik des Spiels angepasst, was zur Folge hat, dass einem selbst schon mal ganz schön die Arme stellvertretend weh tun, wenn man sieht, wie sich da durch die Luft geschwungen und im freien Fall an irgendwelchen Vorsprüngen festgehalten wird. Ich selbst praktiziere so etwas eher selten, doch ich vermute, dass die menschliche Anatomie mit so etwas in Wahrheit ihre Probleme hätte. Und doch waren diese Szenen nicht so maßlos übertrieben, dass es mich genervt hätte. Ich erinnere mich da gerne an einen Legolas, der anatomisch wirklich die tollsten Sachen drauf hatte ... aber als Elbe ... wer weiß. ;-)

 

Zur Handlung selbst mag ich gar nicht viel sagen (ich mag selbst nicht gerne gespoilert werden und hier gibt es einiges, was man vorher nicht unbedingt wissen sollte, wenn man den Film noch genießen möchte ;-) ), außer dass das Ringen um Wahrheit, die Jagd nach den Geheimnissen des Sandes der Zeit, und die wirklich schöne Liebesgschichte vor atemberaubender Kulisse, einen Kinobesuch allemal wert ist ... und dazu braucht man nicht mal ganz so vernarrt in Jake zu sein, wie ich es bin. ;-)

 

Ich jedenfalls war sehr froh, auf diese Art in meinen morgigen Geburtstag starten zu können und werde sicher noch ein wenig träumen ... von dieser fesselden Geschichte mit tollen Charakteren à la 1001 Nacht.

 

Buchstabieren können die Darsteller den guten Jake Gyllenhaal übrigens nicht wirklich ... naja, nur teilweise. Und ganz ehrlich ... korrekt aussprechen kann ich ihn auch nicht.

Aber üben kann man - und zwar hier:

http://www.youtube.com/watch?v=SHKwH6JlG64

 

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